Rückblick: Knappes Spiel, viele Turnover
Das erste Aufeinandertreffen zwischen den beiden jungen Teams war bis kurz vor der Halbzeit völlig ausgeglichen. Erst ein 9:0-Lauf der Ulmer kurz vor der Pause brachte Frankfurt ins Hintertreffen. Trotz eines starken Schlussspurts reichte es am Ende nicht mehr, um das Spiel zu drehen.
„Wir haben uns in vielen Phasen des Spiels gute Würfe herausgespielt, sie aber nicht mit der nötigen Konstanz getroffen. Dazu haben uns die Ulmer mit ihrer aggressiven Pressverteidigung vor Probleme gestellt“, analysierte Headcoach Lukas Scherer nach dem Spiel.
Gegnercheck: Ulm will die Serie zuhause beenden
Die OrangeAcademy Ulm, die als Siebtplatzierter der Relegationsrunde in ihrer Staffel ebenfalls eine sehr junge Mannschaft stellt, überzeugte im ersten Spiel besonders mit ihrer agressiven Verteidigung und einer guten Trefferquote. Eremyas Berhe (20 Punkte) und Samuel Williams (16 Punkte) waren die herausragenden Akteure.
Frankfurt muss sich am Sonntag auf eine aggressive Defense und schnelles Umschaltspiel der Ulmer einstellen. Entscheidend wird sein, die Turnover-Zahl zu reduzieren und offensiv hochwertige Abschlüsse zu finden.
Die Ausgangslage ist klar:
Mit einem Sieg zwingt Team Frankfurt die Serie in ein entscheidendes drittes Spiel, das dann wieder in Frankfurt stattfinden würde. Bei einer Niederlage geht es für Frankfurt in die zweite Playdown-Runde, wo es dann um die letzte Chance auf den Klassenerhalt geht. Die gute Nachricht: Das Team hat bereits in der ersten Partie gezeigt, dass sie mit Ulm auf Augenhöhe sind.
Headcoach Lukas Scherer blickt optimistisch auf das zweite Spiel: „Unser klares Ziel ist es, die Serie zurück nach Frankfurt zu holen und ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Dafür müssen wir besser auf den Ball aufpassen und konsequenter am Korb abschließen. Wenn wir in der Defensive als Einheit auftreten und offensiv unsere Würfe hochprozentig treffen, haben wir eine sehr gute Chance, die Serie auszugleichen.“