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Wolfsbau bleibt für SKYLINERS geschlossen

Am 27. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga konnten die SKYLINERS den heimstarken SYNTAINICS MBC bei der 72:85-Auswärtsniederlage nicht besiegen. Von Beginn an liefen die Frankfurter einem Rückstand hinterher, trotz beinahe identischer Feldwurfquoten (53 %). 18 Ballverluste der Hessen erleichterten es den Hausherren, in entscheidenden Phasen einen zweistelligen Abstand zu generieren und so ihre Vorteile aus den höheren Wurfanzahlen umzusetzen. Die Topscorer Jacob Knauf (18 Punkte, 100 % Wurfquote), Einaras Tubutis (15) und Malik Parsons (14) haben bereits am kommenden Mittwoch beim Heimspiel gegen Oldenburg die Gelegenheit, einen weiteren Sieg auf ihre Bilanz zu packen.

Während David Muenkat und Einaras Tubutis in den Kader der SKYLINERS zurückkehrten, stand Neuzugang Duke Deen noch nicht auf dem Parkett. Für Patrick Heckmann begann die Partie als 300. Spiel in der easyCredit Basketball Bundesliga. In der Startformation sollten zunächst andere Spieler für die Hessen übernehmen. Diese sahen sich schnell einem 0:4-Rückstand gegenüber und benötigten drei Minuten, bis Jordan Theodore per Layup punktete (2:4, 3. Minute). In diesem Rhythmus legten die Kontrahenten nach, wobei der Jubilar Heckmann mit einem And-One auf 7:8 verkürzte (5. Minute). Den gleichen Move vollzog auch Jacob Knauf, der zudem aus der Ecke mit einem Dreier nachlegte. Dies motivierte sein Team, sodass Einaras Tubutis den Ausgleich zum 17:17 erzielte (7. Minute).

Das ständige Hinterherlaufen der Frankfurter sollte jedoch auch viertelübergreifend nicht enden, denn die Ballverluste (8 Turnovers) summierten sich und die Abschlüsse fehlten. Die Wurfanzahl, die die SKYLINERS unter anderem durch die Physis von David Muenkat, Marcus Domask und Topscorer Malik Parsons erkämpften, war jedoch hochprozentig (13/18, 72 %), sodass der Rückstand stets zwischen zwei und fünf Punkten variierte (32:34, 15. Minute). Mit einem Pick-&-Roll-Spiel zwischen Theodore und der zu diesem Zeitpunkt sehr präsenten Tubutis (9 Punkte) stand nach 16 Minuten ein 34:34-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Nach dem ersten Führungswechsel waren es dann doch die Hausherren mit Center Eddy Edigin Jr. (13 Punkte), die mit einem Zwischenspurt auf 46:40 zur Halbzeit stellten.

In der zweiten Hälfte war es Ty Brewer, der schnell den Knoten mit einem erfolgreichen Distanzwurf löste und zusammen mit Big Man Edigin Jr. den zweistelligen Vorteil für den Pokalsieger eintütete (51:40, 23.). Eine Auszeit der Gäste durchbrach den gefundenen offensiven Rhythmus des MBC, doch Tubutis und Domask legten einen 4:0-Lauf hin und verkürzten so auf 44:54 (25.). Die Dreierschützen der Weißenfelser (3 von 4 erfolgreichen Distanzwürfen) hatten ihr Wurfglück gefunden, sodass Frankfurt auf die Dienste von Parsons und Tubutis angewiesen war. Das Duo steuerte 23 gemeinsame Punkte bei, aber die engagierte Defense des Teams konnte im Angriff keine Belohnung finden. Der SYNTAINICS MBC baute erneut seine Punkteanzahl aus und behielt trotz vier aufeinanderfolgender Punkte von Theodore die zweistellige Führung (62:52, 30.).

Mit einem 5:0-Lauf reagierten die SKYLINERS im finalen Viertel auf die drohende Niederlage. Knauf präsentierte sich mit einer 100%-Wurfquote, doch ein Alley-Oop von Brewer beruhigte den Wolfsbau wieder (64:57, 34. Minute). Als die Frankfurter ihr Scoring-Gen im Inside-Spiel fanden, war es der erfahrene Charles Callison, der mit einem Dreier für Ernüchterung sorgte (67:59, 35. Minute). In den entscheidenden Phasen waren es die Turnover des Aufsteigers, die den Ostdeutschen in die Karten spielten und es ihnen ermöglichten, erneut eine zweistellige Führung zu etablieren (71:59, 36. Minute). Diesen Nachteil konnten die Frankfurter in der Crunchtime nicht mehr aufholen, was schließlich zu einer 72:85-Auswärtsniederlage führte.

Klaus Perwas (Cheftrainer der SKYLINERS): „Glückwunsch an den MBC. Die haben einfach eine gute Mannschaft. Ich hatte das Gefühl, dass heute etwas für uns drin war. Allerdings hatten wir einfach zu viele Turnovers. Wenn du dem Gegner mehr Möglichkeiten gibst, kostet dich das manchmal das Spiel. Wir hatten keine schlechten Wurfquoten, aber zu Beginn der Partie und zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir Ballverluste, weshalb wir immer einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Diese waren wie kleine Genickbrüche. Wir haben uns zwar gefangen, aber das reicht auswärts nicht, und für einen 20:0-Lauf fehlt uns noch einiges.“

SYNTAINICS MBC – SKYLINERS 85:72 (46:40)

Viertelergebnisse: 26:20, 20:20, 16:12, 23:20

Zuschauer: 3.000 (ausverkauft)

SYNTAINICS MBC: Michael Devoe (13 Punkte), Tyren Johnson (12), Ivan Tkachenko (9), Akeem Vargas, Ty Brewer (12), Charles Callison (9), Eddy Edigin Jr (15), Spencer Reaves (13), John Bryant (3), Aleksa Kovacevic  

SKYLINERS: Malik Parsons (14), Garai Zeeb, Timo Lanmüller (DNP), Marcus Domask (6), Lorenz Brenneke, Jordan Theodore (8), Patrick Heckmann (3), Jacob Knauf (18), Einaras Tubutis (15), Kamaka Hepa (5), David Muenkat (3)

Nächstes Spiel: Mi., 09.04.2025, 20:00 Uhr: SKYLINERS – EWE Baskets Oldenburg

Boxscore; Partie on demand auf Dyn abrufbar